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    DTM: Samstagsrennen – Ausraster mit Folgen

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    Nachlese: Samstagsrennen – Ausraster mit Folgen ist auf den Vorfall in der Grundig-Kehre fokussiert. Ob es die Hitze war, die die Gemüter so hoch kochen ließ, liegt im Auge des Betrachters. Ekström ist bekannt für harte Fights und enge Linien, aber hier ging es leider für Vietoris, Wickens und Ekström nach hinten los.

    Samstagsrennen – Ausraster mit Folgen

    Der Schwede versuchte, den zweitplatzierten Robert Wickens zu überholen, dabei verbremste er sich aber und räumte den führenden Vietoris ab. Dieser musste daraufhin seinen Traum vom ersten DTM-Sieg begraben und wurde mit seinem angeschlagenen Boliden am Ende nur Neunter. Robert Wickens, der ebenfalls getroffen wurde, musste das Rennen beenden und verlor dadurch seine Führung in der Meisterschaft.

    Vietoris - Ausraster mit Folgen | foto: aos

    Vietoris – Ausraster mit Folgen | foto: aos

    Nach dem Unfall hatte Vietoris gegenüber der ARD Ekströms Verhalten heftig attackiert:

    „Ekström ist das allergrößte Arschloch, das ist unglaublich. Ich meine wir fahren auf eins, zwei und drei. Er macht im Fahrerlager einen auf Sunnyboy, räumt alle ab und reißt dann die Fresse auf. Er soll bleiben wo er ist, ich will ihn gar nicht sehen“.

    Der sonst so ruhige und ausgeglichene Vietoris hatte wohl seine Beherrschung verloren. Die Fans jedoch lieben solche ungeschönten Emotionen.

    War seine Entschuldigung wirklich ernst gemeint?

    Ekström zeigte sich versöhnlich und wollte sich bei Vietoris entschuldigen, dieser lehnte jedoch ab.

    „Grundsätzlich bin ich dazu bereit, jede Entschuldigung anzunehmen, wenn sie ernst gemeint ist. Er aber hat ein riesiges Grinsen auf seinen Backen gehabt und tanzt da in der Box vor mir rum, was ich nicht ernst nehmen kann, ganz ehrlich“, schmetterte er die Versuche des Schweden ab.

    Entschuldigung ernst gemeint? - Ekström | foto: motorsportbild Lange

    Entschuldigung ernst gemeint? – Ekström | foto: motorsportbild Lange

    Daraufhin reagierte Ekström:

     „Er war immer noch sehr sauer, aber da war das Adrenalin noch sehr hoch. Ich kann da schon mit leben. Es tut mir wirklich leid für ihn, denn er hat bis zu dem Zeitpunkt ein super Rennen gefahren“.

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