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    24h-Rennen Spa 2016: BMW gewinnt Krimi in den Ardennen

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    Spa-Francorchamps Sieger BMW M6Der BMW M6 GT3 hat den Erfolg seines Vorgängers Z4 aus dem vergangenen Jahr wiederholt und die 24 Stunden von Spa-Francorchamps gewonnen. Nach 531 Runden überquerte das Auto vom Rowe Racing Team mit der Startnummer 99, gefahren von Maxime Martin, Philipp Eng und Alexander Sims, auf dem ersten Platz die Ziellinie. Das Trio sorgte für den 23. Triumph von BMW beim Langstreckenklassiker auf dem „Circuit de Spa-Francorchamps“.

    Für den siegreichen #99 BMW M6 GT3 war es ein Rennen mit Höhen, Tiefen und einem perfekten Ende. Vor allem in der Anfangsphase hatten Gelbe Flaggen, eine fast einstündige Safety-Car-Phase und viel Verkehr in der Boxengasse das Feld immer wieder durcheinander gewirbelt. Zeitweise fuhren Martin, Sims und Eng außerhalb der Top-30. Doch im weiteren Verlauf des Rennens konnten sie sich Runde für Runde nach vorn kämpfen. Mit Einbruch der Nacht hatte sich der BMW M6 GT3 in der Spitzengruppe festgesetzt und fuhr an der Spitze des Feldes. Während einer Gelbphase kam das Fahrzeug zum fünfminütigen Pflichtstopp in die Box, um die Bremsen zu wechseln. Im Anschluss konnten sich Sims, Martin und Eng weiterhin in der Spitzengruppe behaupten und lagen zur Halbzeit des Rennens auf Rang vier. In den frühen Morgenstunden kehrten sie auf die erste Position zurück. Auch der immer wieder einsetzende Regen konnte dem Trio nichts anhaben. Unbeeindruckt von den wechselhaften Bedingungen fuhr Rowe Racing den Sieg nach Hause. Vor allem für den Belgier Martin war der Triumph bei seinem Heimspiel in Spa-Francorchamps ein ganz besonderes Erlebnis.

    Auch Vorjahressieger Nick Catsburg (NL) sowie Stef Dusseldorp (NL) und Dirk Werner (DE) zeigten im Fahrzeug mit der Nummer 98 ein gutes Rennen. Über weite Strecken war der zweite BMW M6 GT3 in den Top-10 vertreten und konnte ebenfalls Führungsrunden sammeln. Wie ihre Teamkollegen im Schwesterfahrzeug kamen auch Catsburg, Dusseldorp und Werner ohne Zwischenfälle durch die Nacht. Zur Halbzeit des Rennens lagen sie auf Platz 16, schafften aufgrund einer hervorragenden fahrerischen Leistung wieder den Anschluss an die Top-10 und setzten sich dort fest. Eineinhalb Stunden vor Rennende ereilte den #98 BMW M6 GT3 dann ein Kupplungsproblem. Catsburg, Dusseldorp und Werner mussten aufgeben.

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