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    ADAC GT Masters: Estre/Jahn feiern dritten Sieg in Zandvoort

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    ADAC GT Masters Nürburgring 2016Aller guten Dinge sind drei: David Jahn und Kévin Estre gewinnen in Zandvoort (Niederlande) das dritte Samstagsrennen im ADAC GT Masters in Folge. Im Ziel hatte das Duo im Porsche einen knappen Vorsprung von 1,245 Sekunden vor dem Audi R8 von Connor De Phillippi und Christopher Mies. David Jahn, der nun seinen Rückstand in der Meisterschaft auf 18 Punkte verkürzt hat, freut sich: „Eine hammermäßige Bilanz – wir haben nun drei von sechs Samstagsrennen gewonnen. Ich kann es gar nicht glauben.“ Das Podium komplettierte das Porsche-Duo Robert Renauer und Martin Ragginger.

    Schlüssel zum dritten Saisonsieg für Kévin Estre und David Jahn war eine perfekte Boxenstrategie. Jahn übergab den Porsche auf Rang vier liegend gleich zum Beginn des Boxenstoppfensters zur Rennmitte an Teamkollege Estre. Durch eine Reihe von schnellen Rundenzeiten schaffte es der Porsche-Werksfahrer aus Frankreich nach dem Ende der Pflichtboxenstopp-Phase vor dem in der ersten Rennhälfte führenden und von der Pole Position gestarteten Audi von De Phillippi/Mies zu liegen. Mies machte bis zum Rennende Druck auf den führenden Porsche, musste sich aber schließlich geschlagen geben. Mit Rang zwei setzten sich Mies/De Phillippi allerdings in der Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre durch. Mit einem Rückstand von 11,447 Sekunden wurden Robert Renauer und Martin Ragginger Dritte.

    Bilder vom Rennen aus den Dünen finden Sie hier !

    Der Titelkampf im ADAC GT Masters entwickelte sich durch das Ergebnis des ersten von zwei Rennen in den Niederlanden zu einem Thriller. Bei noch drei ausstehenden Rennen liegen De Phillippi/Mies punktgleich an der Tabellenspitze mit Jules Gounon und Daniel Keilwitz, die das Rennen in ihrer Corvette auf Rang acht beendeten. Durch seinen dritten Saisonsieg hat sich auch Jahn in den Kreis der Titelaspiranten gefahren. Der Pilot aus dem Team von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger liegt mit 18 Punkten Rückstand auf Tabellenrang drei.

    Platz vier und damit ihr bestes Saisonergebnis holten der letztjährige ADAC Formel 4-Champion Marvin Dienst und Christopher Zanella im Porsche 911 vor Frédéric Vervisch/Christopher Haase im Audi R8. Beide profitierten von Motorproblemen des bis kurz vor Schluss auf Rang vier platzierten Bentley Continental von Fabian Hamprecht/Christer Jöns in Zandvoort.

    Bestplatzierter Lamborghini wurde das Duo Norbert Siedler/Jaap van Lagen auf Rang sieben. Die Top-Ten komplettierten auf Rang neun Jesse Krohn (25, FIN)/Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) im BMW M6 vor Jordan Pepper/Daniel Abt im zweiten Bentley.

    Einen herben Dämpfer im Titelkampf gab es für die im Qualifying zweitplatzierten Titelverteidiger Sebastian Asch/Luca Ludwig im Mercedes-AMG GT. Nachdem Asch in der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs lag, sorgten technische Probleme in der zweiten Rennhälfte für das vorzeitige Aus. Grund zur Freude dagegen für Remo Lips, der zusammen mit Sven Barth in der Corvette Z06.R auf Rang 13 Sieger der Trophy-Wertung in Zandvoort wurde.

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