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    DTM-Abschied nach 16 Jahren…

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    DTM-Abschied nach 16 Jahren: Martin Tomczyk setzt Rennkarriere mit BMW im internationalen Motorsport fort.

    Einer der dienstältesten DTM-Piloten geht auf Abschiedstournee: Nach 16 Jahren wird Martin Tomczyk (DE) zum Saisonende seine erfolgreiche Zeit in der DTM auf eigenen Wunsch hin beenden. Auf dem Nürburgring, in Budapest (HU) und auf dem Hockenheimring (DE) werden die Fans den Fahrer vom BMW Team Schnitzer damit zum letzten Mal am Steuer seines BMW M Performance Parts M4 DTM erleben. Tomczyk bleibt der BMW Motorsport Familie erhalten und wird sich künftig auf Einsätze im internationalen Rennsport konzentrieren.

    DTM-Abschied nach 16 Jahren

    Zandvoort (NL) 28th September 2014. BMW Motorsport, 3rd Place Driver Martin Tomczyk (DE). This image is copyright free for editorial use © BMW AG (09/2014).

    Der 34-Jährige kann auf eine einmalige Laufbahn in der DTM zurückblicken, die seit 2001 durchgängig seine sportliche Heimat war. In Hockenheim trat Tomczyk am 22. April 2001 als damals jüngster DTM-Fahrer zum ersten Mal in der wohl besten Tourenwagenserie der Welt an – und wurde anschließend zu einem ihrer Aushängeschilder. Nur acht Fahrer in der DTM-Historie haben bis heute mehr Rennen bestritten als der Pilot aus Rosenheim (DE). Seinen ersten Sieg feierte Tomczyk 2006 in Barcelona (ES), sechs weitere folgten im Verlauf seiner Karriere. 2011 sicherte er sich in seiner erfolgreichsten DTM-Saison den Fahrertitel. Im folgenden Jahr startete er gemeinsam mit BMW Motorsport ein neues Kapitel in der DTM und sammelte für das BMW Team RMG sowie für das BMW Team Schnitzer Punkte und Podestplätze.

    Martin sagt ‚SERVUS‘

    „Meine Entscheidung ist mir sicherlich nicht leicht gefallen, da ich in den 16 Jahren ein Teil der DTM geworden bin“, sagte Tomczyk. „In dieser Zeit habe ich viele Fahrer kommen und gehen sehen. Jetzt ist es an der Zeit, selbst ‚Servus’ zu sagen und mich gemeinsam mit BMW neuen sportlichen Herausforderungen zu stellen. Ein großer Dank gilt Hans-Jürgen Abt und seinem gesamten Team, wo ich zehn Jahre lang das Handwerkszeug als Profi-Rennfahrer gelernt habe. Auch Dr. Wolfgang Ullrich und Audi haben mir damals den nötigen Rückhalt gegeben, um mich im Motorsport etablieren zu können. Ernst Moser und sein Team Phoenix Racing waren 2011 der Schlüssel, um gemeinsam den DTM-Titel einzufahren. Sicher das Highlight meiner bisherigen Karriere.“

    Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl…

    „Ab 2012 begann für mich mit BMW dann ein neuer Abschnitt in der DTM. Der Wiedereinstieg und die damit verbundene Aufbauarbeit stellten für mich eine ganz besonders reizvolle Aufgabe dar. Dass wir bereits im ersten Jahr gemeinsam alle DTM-Titel feiern durften, war ebenfalls ein großer Moment. Ich denke, ich habe mich in den letzten Jahren als Rennfahrer weiterentwickelt und nach mittlerweile 16 Jahren in dieser Serie darüber nachgedacht: Passt die DTM noch zu mir? Kann ich dort noch die Ergebnisse erzielen, die meinen eigenen Ansprüchen entsprechen? Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl, in dem ich in den vergangenen Jahren immer wieder unterwegs gewesen bin. Er hat sich sehr stark professionalisiert und wird dies noch weiter tun. Ich glaube, dass ich mich dort als Fahrer noch mehr weiterentwickeln und einbringen kann. Aus diesem Grund habe ich für mich diese Entscheidung getroffen und Jens Marquardt darüber informiert. Ich freue mich deshalb umso mehr, auch weiterhin mit BMW zusammenarbeiten und neue, gemeinsame Motorsportprojekte erfolgreich in Angriff nehmen zu können.“

    Tomczyk bestritt das drittletzte Rennwochenende seiner DTM-Karriere auf dem Nürburgring mit einem speziellen Fahrzeugdesign. Sein BMW M Performance Parts M4 DTM wird zu Ehren des 100. Geburtstags der BMW Group in einem besonderen Jubiläums-Look auf der Strecke zu sehen sein.

    DTM-Abschied nach 16 Jahren

    BWM DTM M4 Millenium Beklebung
    ©Martin Hangen

    Was kommt nach der DTM?

    Die DTM-Fans werden Martin Tomczyk vermissen, aber der Motorsport-Fan wird Tomczyk wiedersehen, denn es gibt noch andere sehr schöne Rennveranstaltungen auf der Welt!  Er schwärmt von den vielen schönen Langstreckenklassikern, denen er sich nun verstärkt widmen möchte.

    Wir wünschen Martin weiterhin genügend Grip auf allen Pisten und Freude am kämpferischen Fahren!

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