Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    DTM: Norisring – das Highlight im Rennkalender

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    Norisring - das Highlight im Rennkalender

    PK am Freitag: Mike Rockenfeller [Audi], Augusto Farfus [BMW], Paul Di Resta [Mercedes-Benz-AMG] v.l.n.r. | foto: aos

    Norisring – das Highlight im Rennkalender. Die kürzeste DTM-Strecke liegt mit 2,3 km im Herzen von Nürnberg. Sie ist bei Fahrern und Fans gleichermaßen beliebt und das besondere Flairs macht sie zum „fränkischen Monaco“.

    Wie in jedem Jahr ist der Asphalt ein wichtiges Thema am Norisring, über den normalerweise der Stadtverkehr rollt. Der Fahrbahnbelag ist nicht einheitlich, sondern vielfach repariert und aufgefüllt worden und besteht aus verschiedenen Asphaltarten. Der Untergrund ist zu Beginn des Rennwochenendes schmutzig, die Ideallinie wird aber sehr schnell frei gefahren. Der Asphalt ist im Allgemeinen glatt und geschlossen. Es gibt keinen nennenswerten Reifenverschleiß. Durch die Verringerung des aerodynamischen Abtriebs wird auch die grundsätzliche Belastung der Reifen geringer.

    Von 250 km/h auf 60 runter bremsen…

    Kaum eine andere Strecke fordert die Bremsen der DTM-Fahrzeuge mehr als der Stadtkurs in Nürnberg. Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und Kehren. Die Fahrer müssen teilweise von gut 250 bis auf 60 Kilometer pro Stunde abbremsen. Wegen der vielen Bodenwellen ist es dabei besonders schwierig, den exakten Bremspunkt zu erwischen. Die Teams können mit verschiedenen Luftdrücken und Fahrzeug-Setup auf die Unebenheiten des Fahrbahnbelags regaieren. Bei den vielen Brems- und Beschleunigungsvorgängen sind auf dem glatten Asphalt am Norisring eine gute Bodenhaftung und viel Traktion nötig. Nur so kann das Rutschen vermieden und die Reifen für einen Stint perfekt eingeteilt werden.

    Norisring – das Highlight im Rennkalender

    Aber nicht nur das An- und Ausbremsen ist auf dem Norisring bei offiziell acht Kurven extrem wichtig. Die Piloten müssen vor allem am Ausgang des „Schöller-S“ die richtige Linie treffen. Und nicht wie in der Vergangenheit, die „Wall of Shame“ treffen. Dabei haben schon die Erfahrensten Piloten [z. B. Mattias Ekström] ihren Rückspiegel eingebüßt. Hier sind die Fans so nah am Renngeschehen dran, so dass ihre Nackenhaare dauerhaft kerzengerade nach oben zeigen.

    Wetterkapriolen – auf Sonne folgt gern auch mal heftiger Regen

    Nicht selten erlebten Fahrer und Fans auf dem Stadtkurs im Herzen Nürnbergs starke Wetterumschwünge. So folgte hier auf heiße Sonne, auch schon mal heftiger Regen mit einem drastischen Temperatursturz. Für dieses Phänomen sind die Teams gerüstet. Sie legen ihren Schwerpunkt auf eine ausgeglichene Fahrzeug-Balance und ein sicheres Regenradar. Die „Kunst“ liegt hier im Spagat zwischen ausgeglichener Balance und vom Piloten gewünschte Flexibilität, dann kann auf mögliche Wetterveränderungen auch reagiert werden.

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