Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    DTM: Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage?

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    Wird der Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage? Ein Wochenende und plötzlich nimmt die DTM Audi-Fahrt auf. Nach diesem Rennwochenende wurde die Spannung um den Titelkampf in das nächste Level gehoben. Wer die Rennen an der Strecke oder im TV verfolgen konnte, weiß worüber wir hier berichten.

    Die DTM am Nürburgring zu Gast

    Die Tradition ruft. Nach drei europäischen Auslandsrennen in Folge kehrte die DTM kurz nach Deutschland zurück, bevor es dann zum letzten Auslandsrennen nach Österreich geht. Vom 7. bis 9. September 2018 waren die Stars von Audi, BMW und Mercedes-AMG auf dem Nürburgring zu Gast. Auf diesem Traditionskurs wurden die Rennen 15 und 16 von insgesamt 20 in der Saison ausgetragen.

    Der Kampf um den DTM-Titel geht in die heiße Schlussphase

    Als Führender der Fahrerwertung reiste Paul Di Resta mit 186 Punkten in die Eifel, während sein Mercedes-AMG-Markenkollege Gary Paffett nach einem verkorksten Rennwochenende in Misano mit nur neun Punkten Rückstand Zweiter ist. Auch der Drittplatzierte, Edoardo Mortara (138 Punkte), gehört zum Sternengeschwader der Titelaspiranten. Diese Strecke liegt Mercedes-AMG. In 30 Jahren DTM konnten die Sterne 32 Rennen auf dem Ring für sich entscheiden. Aus dem aktuellen Fahrerkader haben Paffett, Mortara und Lucas Auer je einmal in der Eifel gewonnen. Im vergangenen Jahr sicherte sich Mercedes-AMG fünf der sechs möglichen Podestplätze.

    Punktbester Audi-Pilot ist René Rast. Der Titelverteidiger stand in den vergangenen fünf Rennen drei Mal auf dem Podium und reiste als Gesamtsiebter mit 93 Punkten in die Eifel. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner, welches Zeichen er setzen wird.

    Interessante Beobachtungen am Rande

    DTM: Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage?

    #7 Bruno Spengler, Nürburgring 1. freies Training | foto: aos

    Balsam auf die Seele für Bruno Spengler. Der BMW-Pilot setzte in 1:26,163 Minuten am Freitag auf dem Nürburgring im ersten Freien Training auf abtrocknender Strecke die Bestmarke vor Audi-Pilot Loïc Duval (1:26,310). Der Kanadier, der am Sonntag sein 100. DTM-Rennen für BMW bestritten hat, konnte an den letzten drei Rennwochenenden gerade mal einen Punkt für die Fahrerwertung sammeln.

    Promo-Runden für Mick Schumacher

    DTM: Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage?

    Mick Schumacher, Nürburgring 2018 | foto: aos

    Mit einem möglichen Einstieg in die DTM hatten diese Runden überhaupt nichts zu tun. Das erklärte Ziel für Mick Schumacher ist nach wie vor die Formel 1. Die DTM hatte ihn eingeladen und er hat zugesagt. Vor seiner ersten Ausfahrt ließ sich Schumacher von Mercedes-Pilot Pascal Wehrlein ins DTM-Auto einweisen. Der DTM-Champion von 2015 nahm sich Zeit, Mick die wichtigsten Schalter und Knöpfe direkt im Rennauto zu erklären. Acht Runden legte Schumacher insgesamt zurück. Die ersten zwei Umläufe absolvierte er auf Regenreifen, dann wechselte er auf Slick-Bereifung. „Eine gute Erfahrung, das hat sehr viel Spaß gemacht“, so der 19-Jährige nach seinen Promo-Runden.

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