Motorsport Magazin Rhein-Berg
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    LAUT. NAH. DRAN. In der Lausitz!

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    Der Lausitzring ist Austragungsort des siebten Saison-Stopps in der internationalen Tourenwagenserie, bei der sich der Kampf um den Titel – LAUT. NAH. DRAN. In der Lausitz! – zuspitzt.

    LAUT. NAH. DRAN. In der Lausitz!

    Der 4,570 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs am Lausitzring ist technisch anspruchsvoll und wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Auf der Start-und-Ziel-Geraden ist Top-Speed gefragt. Im Infield warten viele langsame Kurven und Schikanen. Hierfür ist maximale Traktion nötig, um aus diesen Abschnitten schnell herausbeschleunigen zu können.

    „Bei diesem Streckenlayout muss die Fahrzeugabstimmung ausgewogen sein und ein Kompromiss gefunden werden, um den Wechsel zwischen schnellen und langsamen Passagen optimal bewältigen zu können. Eine Besonderheit ist das starke Bouncing! Weswegen der Lausitzring von manchen Piloten auch scherzhaft die „Buckelpiste“ genannt wird. Darauf müssen sich die Fahrer einstellen. Vor allem in den Anbremszonen“, erklärt der verantwortliche Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

    Streckenbesonderheiten

    Der feinporige Asphalt am Lausitzring bietet wenig Grip. Vor allem nach einem Boxenstopp muß das Rennen mit frischen Rennreifen vorsichtig fortgeführt werden. Laut Reglement darf der Reifen nicht mehr aufgewärmt werden. Auf dem glatten Untergrund dauert es etwas länger, um das ideale Temperaturfenster und das optimale Grip-Level zu erreichen.

    LAUT. NAH. DRAN. In der Lausitz!

    Marco Wittmann BMW Team RMG – BMW M4 DTM DTM-Lauf Lausitzring. foto: aos 2018

    Thomas Baltes:

    „Mit den neuen über 600 PS starken Turbomotoren werden wir auf diesem glatten Fahrbahnbelag häufiger als sonst durchdrehende Räder sehen, was zu einer stärkeren Erwärmung des Reifens und damit einem höheren Verschleiß führen kann. Das hängt sehr stark vom Fahrstil der Piloten ab.“

    Das Reifenmanagement ist in dieser Saison ein entscheidender Faktor in der DTM geworden. Viele Teams wählen eine asymmetrische Boxenstopp-Strategie, teilen ihre Rennen in einen kurzen und einen sehr langen Stint ein.

    „Manche Fahrer schaffen es, das hohe Grip-Niveau des Hankook Rennreifens sehr lange voll auszunutzen, bevor der beabsichtigte Drop-Off-Effekt einsetzt. Diese Piloten können auf alle Rennsituationen flexibel reagieren, weil sie sich an keine starren Boxenstopp-Fenster halten müssen. Das kann im Kampf um die Meisterschaft entscheiden sein.“

    Die Nr. 1

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    #31 René Rast – Audi Team Rosberg – Die Nr. 1 im Meisterschaftskampf | foto: aos

    Nach seinem Sieg am Sonntag in Brands Hatch vor zwei Wochen ist René Rast Meisterschaftsfavorit Nummer eins. Der Audi-Pilot blieb in den bisherigen zwölf DTM-Läufen nur zweimal ohne Zähler und lieferte mit vier Siegen, vier Podiumsplätzen, einem fünften und einem siebten Rang konstant starke Ergebnisse ab. Sein härtester Verfolger ist Markenkollege Nico Müller, der 37 Punkte hinter Rast liegt. Die beiden BMW-Fahrer Marco Wittmann und Philipp Eng befinden sich als Dritter bzw. Vierter noch in Schlagdistanz, müssen jedoch eine Siegesserie starten, um das Audi-Duo noch abzufangen. Dabei könnte der Hankook Rennreifen ein wichtiger Faktor werden, der mit seiner hohen Konstanz und Berechenbarkeit auch aggressive Rennstrategien möglich macht.

    Rückblick DTM Lausitzring 2018

    LAUT. NAH. DRAN. In der Lausitz!

    #31 René Rast – Unfallauto nach Rennunfall mit Überschlag – Erinnerungen an das DTM Rennen auf dem Lausitzring 2018 | foto: aos 2018

    Diese Bilder sind noch gegenwärtig, als sich plötzlich der Bolide mit Rast in der Rasenkante hängen geblieben ist und zum anschließenden Überschlag aufstieg. Sekundenlang haben alle den Atem angehalten und ein erleichtertes „WOW“ ging durch die Tribünen als auf den großen Leinwänden erst eine Hand und anschließend der sichtlich geschockte Rast aus eigener Kraft den völlig zerlegten Boliden verlassen hatte. Das will keiner sehen und wir hoffen in diesem Jahr an gleicher Stelle, auf jede Menge Renn-Action, aber bitte ohne kapitale Carbonschäden.

    {have speed in f[ ]cus!} 

     

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