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    DTM 2020 – Corona bremst auch hier aus

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    Heute sollten die letzten Tests vor dem Saisonstart 2020 laufen. Geplant in Monza [ITA], verschoben nach Hockenheim, dann folgte der Ausschluss der Öffentlichkeit und Media und nun komplett abgesagt.

    DTM 2020 – Corona bremst auch hier aus

    Wir sind vorbereitet und stehen, wie alle anderen der Serie, in den Startlöchern. Nun bleibt erst einmal nicht mehr als eine Berichterstattung vom „homeoffice“ weit weg von den Boliden, Fahrern, Teams und Rennstrecken. Wir werden an dieser Stelle über Neuigkeiten berichten und hoffen, dass irgendwann die Normalität in allen Berichen zurückkehrt.

    Hier die Designs der Audi-Boliden

    Audi RS5 DTM 2020

    Aral Ultimate Audi RS 5 DTM

    #4 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Robin Frijns

    #28 (Audi Sport Team Phoenix), Loïc Duval

    #33 (Audi Sport Team Rosberg), René Rast

    #51 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Nico Müller

    #53 (Audi Sport Team Rosberg), Jamie Green

    #99 (Audi Sport Team Phoenix), Mike Rockenfeller

    Was ändert sich in 2020?

    Für die DTM-Saison 2020 gibt es einige Regeländerungen. Davon betroffen sind unter anderem der Turbo-Motor, Überholhilfen und der Rennbetrieb. Zur Saison 2020 wird das DTM-Reglement beim Motor etwas angepasst. Die Leistung wird im Vergleich zu 2019 um etwa fünf Prozent reduziert. Audi gibt die Stärke seines Turbo-Motors nun mit 580 PS an, im Vorjahr waren es 610. Das Drehmoment von 560 Newtonmeter bleibt erhalten.

    Die leichte Reduzierung der Grundleistung wird durch einen Eingriff in die reglementbedingte Durchflussbegrenzung des Kraftstoffs (Superplus mit 102 Oktan wie an der Tankstelle) erreicht. Statt 95 kg/h wie 2019, wird der Durchfluss für 2020 auf 90 kg/h limitiert.

    Da sich zudem das Mindestgewicht um 5 Kilo auf 986 Kilogramm erhöht, liegt das Leistungsgewicht nun bei rund 1,7 Kilo pro PS (vorher 1,6). Das sind immer noch 45 Kilo weniger im Vergleich zum alten V8-Auto, dessen Motor per Luftmengenbegrenzung reglementiert wurde.

    Die leichte Reduktion der Grundleistung sollte für eine höhere Standfestigkeit der Turbo-Motoren sorgen. Bei der Einführung waren die Aggregate auf eine Laufleistung von 6.000 Kilometern ausgelegt, verteilt über neun Rennwochenenden und 18 Rennen. Für die Saison 2020 sind eine Veranstaltung und entsprechend zwei Rennen mehr geplant. 2019 standen jedem Team laut Reglement und aus Kostengründen drei Motoren zur Verfügung.

    Auf der Überholspur…

    Über einen Bypass des Fuel Flow Restrictors werden für eine Dauer von fünf Sekunden zusätzliche 10 kg/h Kraftstoff und damit 5 kg/h mehr als 2019 bereitgestellt. Das soll sich beim Überholen auszahlen.

    In der Saison 2020 können die Fahrer das Push-to-Pass im Rennen doppelt so oft einsetzen wie bisher.

    Auch der DRS-Klappflügel kommt 2020 in den Rennen häufiger zum Einsatz als bisher. Pro Rennen durfte das DRS in der letzten Saison 36 Mal genutzt werden.

    Ebenfalls neu: Push-to-Pass und DRS dürfen 2020 nicht nur in den Rennen, sondern bereits in den Qualifying-Sessions benutzt werden.

    Das AUS für die zusätzliche Bremsenkühlung per Wasserpumpe!

    Das Vorheizen des Getriebes eines DTM-Autos verboten!

    Reduzierung per Reglement der erlaubter Gesamtzahl gewisser EB-Teile. Die wichtigsten sind Kupplungen, Bremsscheiben und Bremsbeläge an der Hinterachse. Außerdem dürfen für die 20 Rennen am Unterboden der Autos insgesamt nur noch 15 Holzplatten zur Kontrolle der Bodenfreiheit benutzt werden. Bisher war die Zahl der Skid Pads freigestellt.

    DTM 2020 – Corona bremst auch hier aus

    Die Berichterstattung läuft im Moment etwas „zähflüssig“. Wir bleiben dran und hoffen dennoch auf eine spannende Saison 2020.

    Wir hoffen, dass alle Leser unseres Blogs bei bester Gesundheit sind und das auch bleiben!

     

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