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    ADAC GT Masters: Überraschender Kalender – ohne Prototypen

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    ADAC GT Master Red Bull RingDas ADAC GT Masters wird 2023 nicht wie ursprünglich geplant unter dem Dach der DTM Endurance in gemeinsamen Rennen mit den LMP3-Boliden des Prototype-Cup-Germany starten, sondern nun doch alleine fahren.

    Diese Entscheidung hat der ADAC nach Kritik von Seiten der Teams kurz vor Weihnachten getroffen und den Rennställen laut Informationen von ‚Motorsport.com‘ bereits mitgeteilt. Doch nicht nur das: Damit die Teams in die Planungsphase gehen können, gibt es nun auch endlich einen Kalender für die Saison 2023.

    Vier von sechs Wochenenden auf der DTM-Plattform

    Der Saisonauftakt soll bei einem nicht näher erörterten „Specialevent“ von 9. bis 11. Juni 2023 in Hockenheim steigen, allerdings ohne DTM. Zumindest gastiert zu diesem Zeitpunkt aber auch der Porsche-Carrera-Cup Deutschland auf dem Kurs in Baden-Württemberg.

    Und es dürfte sich um eine Porsche-Veranstaltung handeln, denn die Kultmarke schrieb in einer Pressemitteilung von einem „ganz besonderen Event“ für „Porsche-Fans“. Außerdem findet gleichzeitig die 100. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans statt, was vermutlich kein Zufall ist.

    Das zweite Saison-Wochenende findet dann im Rahmen des DTM-Klassikers auf dem Norisring von 7. bis 9. Juli statt, wodurch das ADAC GT Masters ein neues Saison-Highlight bekommt.

    Die dritte Station ist von 14. bis 16. Juli 2023 der Nürburgring, allerdings nicht im Rahmen der DTM, sondern am Wochenende des Truck-Grand-Prix. Die verbleibenden drei Saison-Wochenenden am Sachsenring (8. – 10. September 2023), auf dem Red-Bull-Ring (22. – 24. September 2023) und das Finale in Hockenheim (20. – 22. Oktober) finden dann im DTM-Rahmenprogramm statt.

    DTM-Endurance-Aus ermöglicht Rennwochenenden mit DTM

    Gemeinsame Wochenenden des ADAC GT Masters mit der DTM in Spielberg und Hockenheim wurden erst durch die Aufgabe des DTM-Endurance-Konzepts möglich, da es bei jenen Events zu Terminkollisionen mit der European-Le-Mans-Series (ELMS) kommt.

    Das wäre wegen der LMP3-Autos des Prototype-Cup Germany ein Problem gewesen, da diese nicht nur in der ELMS, sondern auch beim Le-Mans-Cup am Start sind, der im Rahmenprogramm der ELMS stattfindet.

    Was passiert jetzt mit dem Prototype-Cup Germany?

    Abgesehen davon soll auch der ACO, der die Rechte an den LMP3-Prototypen besitzt, während der ADAC Lizenznehmer für Deutschland ist, das DTM-Endurance-Konzept als Konkurrenz gesehen haben. Auch das dürfte ein Auslöser gewesen sein, dass das neu erschaffene Format nun doch nicht umgesetzt wird.

    Der ADAC hatte sich ursprünglich von der DTM Endurance erhofft, dass man sich durch die Prototypen auch nach außen für die Zuschauer deutlich vom DTM-Format abgrenzt. Die GT3-Teams fürchteten währenddessen, dass man nach der „Degradierung“ im Vergleich zur DTM auf der ADAC-Plattform nun auch in der eigenen Serie neben den schnelleren Prototypen die zweite Geige spielt.

    Wie es nun mit dem Prototypen weitergeht? Diese werden wie 2022 im Prototype-Cup Germany ebenfalls als eigene Serie bei einigen Rennen im Rahmenprogramm der DTM starten. Es ist gut möglich, dass die LMP3-Serie nun die Rennwochenenden nutzt, bei denen das ADAC GT Masters nicht auf der DTM-Plattform startet. Durch die zahlreichen Serien würde das auch die Planung der Rennwochenenden etwas vereinfachen.

    Kalender des ADAC GT Masters für die Saison 2023

    9. – 11.6. 2023 – Hockenheimring (Specialevent)
    7. – 9.7. 2023 – Norisring (DTM)
    14. – 16.7. 2023 – Nürburgring (Truck-Grand-Prix)
    8. – 10.9. 2023 – Sachsenring (DTM)
    22. – 24.9. 2023 – Red-Bull-Ring (DTM)
    20. – 22.10. 2023 – Hockenheimring (DTM)

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